Das Process Modul repräsentiert den Kern und gleichzeitig den Rahmen für die gesamte Proplanner Suite. Dort wird die mBOM (manufacturing bill of material) definiert und damit die einzelnen Fertigungsschritte und deren Abfolge festgelegt. Dies gilt auch für alle Varianten des Produkts. Ferner werden die dafür notwendigen Ressourcen (Werker und Maschinen) zugewiesen und verwaltet. Darüber hinaus erlaubt das Process Modul unterschiedliche Fertigungsalternativen innerhalb kürzester Zeit auf Dauer, Ressourcenverbrauch und damit auch auf Kosten hin zu bewerten. Ziel ist die Identifikation der optimalen Fertigungslösungen für das Hauptprodukt und seine Varianten.
Auf die im Process Modul gespeicherten Daten kann über Intra- und Internet von beliebigen Orten aus zugegriffen werden. Je nach Anwendung geschieht dies über Thick Clients, Thin Clients oder sogar nur über Webbrowser. Die Datensicherheit wird dabei mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren gewährleistet. Das zentrale Datenmanagement stellt sicher, dass alle Projektbeteiligten mit denselben, aktuellen, Informationen versorgt sind und über Zugriff auf das gesamte know how verfügen.
Weitere Eigenschaften:
- Grafisch interaktive Prozessplanung - Operationen, Aktivitäten, best practice Lösungen oder andere Elemente können einfach aus vor- oder selbstdefinierten Bibliotheken via drag and drop in das Prozessmodell gezogen werden
- Zeiteinsparung und hohe Konsistenz durch den Einsatz vordefinierter Elemente
- Übersichtliche Struktur mit umfangreichen Suchfunktionen
- Aufbau von Hierarchien, Komponenten
- Definition von Prozessen und Zuweisung zu den Einzelteilen oder Komponenten
- Aufbau von Prozessplänen mit Hilfe von Graphen und Gantt Charts
- Zuweisung von Ressourcen, Fertigungsorten und alternativen Prozessplänen
- Automatische Protokollierung von Änderungen
Um nachfolgende, oder auch parallel zur Prozessplanung erfolgende Aufgaben effizient erledigen zu können, greifen die entsprechenden Proplanner Module auf die Datenbasis des Process Moduls zu. Die Proplanner Suite stellt damit eine vollständig integrierte Lösung dar.
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